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Die BeKoS - wie alles anfing ...

Im März 1984 nahm die Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen als Forschungsprojekt der Universität Oldenburg, Fachbereich 5, ihre Arbeit auf. Mit Begriffen wie Laienpotential, Patientenaktivierung und Gesundheitsselbsthilfe umschrieben die Forschenden ihren "Untersuchungsgegenstand Selbsthilfegruppe".

Bilder vom Haus und vom Dachausbau

Bereits ein Jahr später, am 13.März 1985 wurde der Verein Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen (BeKoS) in Oldenburg gegründet. Hiermit legten Mitglieder aus Selbsthilfegruppen und andere engagierte Personen den Grundstein dafür, die Selbsthilfeunterstützung in Oldenburg zu institutionalisieren. Noch heute ist dieser Verein Träger der BeKoS.

In dieser Zeit entstanden in zahlreichen Großstädten, wie in Hamburg, Bremen, München oder Gießen, ebenfalls Beratungsstellen zur Aktivierung und Unterstützung der Selbsthilfe. Der Begriff Kontaktstelle, der noch heute bundesweit die unterschiedlichen Beratungsstellen für Selbsthilfegruppen beschreibt, wurde geprägt.

Die Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen in Oldenburg zählt zu den ersten Selbsthilfe-Unterstützungsstellen in der Bundesrepublik Deutschland. Bundesweit gibt es mittlerweile ca. 250 Selbsthilfe-Unterstützungsstellen.

Im November 1991 bezog die BeKoS die Räume in der Lindenstraße 12a. Zunächst konnten vier/fünf Gruppenräume für Treffen von Selbsthilfegruppen zur Verfügung gestellt werden. Bald sollte der Ausbau des Dachgeschosses folgen und somit weitere Räume bereit stehen.

Heute ist die BeKoS ebenso wie die mittlerweile mehr als 200 Selbsthilfegruppen zu einem festen Bestandteil der sozialen Landschaft Oldenburgs geworden.


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