BeKoS Logo
Navigation

Förderung von Selbsthilfegruppen

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) - Förderung der Selbsthilfe gemäß § 20h SGB V

Die Gesetzlichen Krankenkassen in Niedersachsen stellen auf einer gemeinsamen Selbsthilfe-Internetseite umfassende und verständliche Informationen zu den Fördermöglichkeiten der Selbsthilfegruppen zur Verfügung.
So wird beschrieben, was bei der Pauschal- bzw. Projektförderung zu beachten ist, welche Antragsfristen gelten, welche Ansprechpartner nähere Auskünfte geben. Antragsteller können außerdem die notwendigen Formulare herunterladen.
Die Seite ist barrierefrei - und die Ansicht passt sich mobilen Endgeräten an.
www.gkv-selbsthilfefoerderung-nds.de

Die Fördermittel der GKV werden in zwei Förderstränge aufgeteilt:

1. Die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung

Die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung (auch Pauschalförderung genannt) ist für die finanzielle Unterstützung der originären, gesundheitsbezogenen Arbeit der Selbsthilfegruppe vorgesehen.
Dazu zählen Sachmittel (Raummiete für Gruppentreffen, Porto, Telefongebühren, Internetkosten, Büromaterial, Fahrtkosten im Auftrag der Gruppe, Beiträge/Gebühren usw.), Büroausstattung (Geräte und Möbel), Fortbildungen/Schulungen, die auf die Befähigung zur Verbandsarbeit und administrativen Tätigkeiten abzielen (z.B. kaufmännische Weiterbildungen), regelmäßig erscheinende Gruppennachrichten, Flyer, einschließlich deren Verteilung.

Für die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung ist ein entsprechendes Antragsformular notwendig.
Antragsunterlagen Pauschalförderung (Kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung) unter: www.gkv-selbsthilfefoerderung-nds.de/selbsthilfegruppen-antragsformulare

2. Die Krankenkassenindividuelle Förderung

Die Krankenkassenindividuelle Förderung (auch Projektförderung genannt) ist die gezielte, zeitlich begrenzte Förderung einzelner, inhaltlich abgegrenzter Vorhaben und Aktionen der Selbsthilfegruppe. Z.B: Teilnahme/Durchführung von Seminaren/Fortbildungen/Veranstaltungen (Honorarkosten, Raummiete, Fahrtkosten, Versicherungen), Öffentlichkeitsarbeit (Druckkosten, Faltblätter, Internetauftritt), Anschaffungen (Geräte) für die Gruppenarbeit (z.B. CD-Player, Flip-Chart), Informationsmaterial (z.B. umfangreiche Literatur)

Für Krankenkassenindividuelle Förderung ist ein entsprechendes Antragsformular notwendig.
Antragsunterlagen Projektförderung (Kassenindividuelle Förderung) unter: www.gkv-selbsthilfefoerderung-nds.de/selbsthilfegruppen-antragsformulare

Bitte die entsprechenden Anträge und Verwendungsnachweise der jeweiligen Krankenkasse verwenden.

Die Krankenkassenindividuelle Förderung ist das ganze Jahr über bei allen Krankenkassen möglich.
Eine Übersicht dieser Krankenkassen, die für Oldenburg zuständig sind, finden Sie hier:

(Zum Herunterladen: Mit rechter Maustaste auf die Datei klicken und "Ziel speichern unter..." wählen.)


Pflegeversicherung/Land
Gemeinsame Förderung durch das Land Niedersachsen und die Verbände der sozialen und privaten Pflegeversicherungen nach § 45d SGB XI

Die Förderrichtlinie nach § 45 d SGB XI besagt, dass Selbsthilfegruppen,
- in denen mindestens drei Gruppenmitglieder sind, die in Pflege befindliche Personen (Pflegestufe 0-III) zu Hause pflegen
- oder die Pflegebedürftigen selbst Mitglieder der Selbsthilfegruppen sind,
unter bestimmten Kriterien eine finanzielle Förderung durch das Land Niedersachsen bekommen können.

Weiterführende Informationen unter: www.selbsthilfe-buero.de/index.php?id=505

Selbsthilfegruppen aus der Region Oldenburg, die sich über diese Fördermöglichkeit informieren oder einen Antrag stellen möchten, wenden sich bitte an Monika Klumpe, BeKoS, Tel. 0441-884848, E-Mail: info@bekos-oldenburg.de


Stadt Oldenburg

Von der Stadt Oldenburg gibt es für Selbsthilfegruppen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich die Möglichkeit, Zuschüsse für ihre Aktivitäten zu erhalten.
Die Stadt Oldenburg fördert nur Selbsthilfegruppen die im Stadtgebiet ansässig sind.
Es gibt Zuschüsse für einmalige Projekte. Laufende Ausgaben oder Personalkosten werden nicht gefördert.
Gruppen wenden sich bitte an Mandy Tesch, Tel. 0441 / 235-2489, Sozialamt, Pferdemarkt 14, 26121 Oldenburg oder an die BeKoS.

Die Anträge können zweimal im Jahr gestellt werden, entweder bis zum 31. Mai oder bis zum 30. September.

Die Richtlinien der Stadt Oldenburg zur Förderung von Selbsthilfegruppen gibt es im Sozialamt und in der BeKoS.
Es ist sinnvoll, vor der Antragstellung mit der Sachbearbeiterin zu sprechen.


[ nach oben ] [ zurück ]