Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e.V.

weitere aktuelle Infos

Selbsthilfecafé im Ammerland am 10.September 2022

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Überlebenskünstler*innen -Projekt vom Blauschimmel-Atelier

Foto Blauschimmel-Atelier

Wer hat Lust und Mut sich kreativ, künstlerisch der eigenen Lebensgeschichte zu nähern und andere Perspektiven kennenzulernen? Wir schauen mit den Augen der Malerei, der Fotografie, der Kunstgeschichte, der Biographiearbeit, der Materiellen Kultur und der Digitalisierung auf uns als Überlebenskünstler*innen von gestern, heute und morgen. Die Künstler*innen Susanne Barelmann, Marianne Garbe, Tabea Mund und Jörg Scheel aus dem Blauschimmel Atelier wollen innerhalb der nächsten drei Jahre in kleineren Projekten mit Teilnehmenden aus ganz Oldenburg das Thema „Überlebenskünstler*innen“ kreativ bearbeiten und in Geschichten, Bildern, Filmen, Plakaten, Audiobeiträgen und Ausstellungen der Oldenburger Öffentlichkeit präsentieren.

Dazu starten ab sofort drei Projektgruppen, die noch nach interessierten Überlebenskünstler*innen suchen.

Weitere Infos: link

Info-Portal zu Depression und psychischer Gesundheit -

Das wissenschaftlich fundierte Informations-Portal „ich bin alles“ zu Depression und psychischer Gesundheit richtet sich an Kinder und Jugendliche und deren Eltern. Entwickelt wurde es von der Kinder- und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikums München in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung. Neben der Aufklärung und Wissensvermittlung soll mit dem Informationsportal "ich bin alles" ein Beitrag zur Entstigmatisierung und Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen geleistet werden. 

 link

Oldenburger Selbsthilfetag 2022

Selbsthilfetag StehleDer Selbsthilfetag fand im Rahmen der Inklusionswoche Oldenburg nach zwei Jahren endlich wieder in gewohnter Form statt. Selbsthilfetag FreundeskreisSelbsthilfetag Fibros

 "Selbsthilfe schlägt Wellen“ war das Motto in diesem Jahr. 

15 Selbsthilfegruppen haben sich am 7. Mai 2022 im famila Einkaufsland Wechloy vorgestellt.   

Nach der Eröffnung um 10.30 Uhr mit Grußworten von der Sozialdezernentin Dagmar Sachse und Pia Ovelgönne, Center Management, famila Einkaufland informierten die Selbsthilfegruppen und die Selbsthilfekontaktstelle BeKoS die Besucher*innen über ihre Arbeit.

In den Selbsthilfegruppen sind die vielfältigen Erfahrungen und Informationen der Gruppenmitglieder eine ganz besondere Kompetenz.

Manchmal kann ein kleiner Steinwurf große Wellen schlagen.

link Download: Flyer-Selbsthilfetag-2022.pdf

link Download: NWZ-Artikel vom 9.5.2022

 

Oldenburger Inklusionswoche 2022

Vom 2. bis 8. Mai fand die 11. Oldenburger Inklusionswoche statt. Auch in 2022 wurde wieder vom Aktionsbündnis 5. Mai ein buntes, informatives und vielseitiges Programm rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung gestaltet. Im Mittelpunkt standen dabei Menschen, die sonst häufig eher an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind. Inklusion soll sichtbar gemacht und Begegnungen sowie Diskurs ermöglicht werden. Dabei gilt es auf Barrieren, auch im Kopf, aufmerksam zu machen und Anregungen für ein besseres Miteinander in der Stadt Oldenburg zu geben.
Weitere Infos und Programm unter: www.ol-inklusiv.de

BeKoS Sommerfest 2022

Am 13. Juli ist es wieder soweit, dann findet das Sommerfest der BeKoS statt.

Sommerfest Bild Homepage

Das Projekt „Common Care“

(Common Care = frei übersetzt: gemeinsame medizinische Versorgung)

Worum geht es?

Es geht um die gesundheitliche Versorgung in der Ems Dollart Region über die EU-Grenzen hinweg: Das bedeutet Menschen aus Deutschland können sich in den Niederlanden und Menschen aus den Niederlanden können sich in Deutschland medizinisch behandeln lassen.
Dieses Recht haben EU-Bürger*innen durch die „Richtlinie über die Ausübung der Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung“ (9. März 2011).
Um dieses Recht in der Umsetzung zu unterstützen arbeitet das Projekt Common care an der Entwicklung einer nachhaltigen Infrastruktur für grenzüberschreitende Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen.
In einer 2. Befragung wurden die Wartezeiten für medizinische Untersuchungen und Behandlungen und deren persönliche Folgen abgefragt. Es ging hierbei nur um geplante Behandlungen, also solche, für die ein Termin vereinbart werden muss.
Außerdem wurde gefragt, welche Voraussetzungen gegeben sein sollen, damit Behandlungen auch in den Niederlanden genutzt werden können, um dadurch Warte- und/oder Anfahrtzeiten zu verringern. Die Ergebnisse der Befragung werden in einem Bericht verarbeitet und als Informationsquelle für die Gestaltung grenzüberschreitender Gesundheitsversorgung genutzt.

Was hat das mit Selbsthilfe zu tun?

Selbsthilfegruppen informieren, beraten und präsentieren sich mit ihren Leistungen einer breiten Öffentlichkeit. Aber am wichtigsten bleibt, dass sie Betroffenen und Angehörigen Hilfen bei der Bewältigung von Krankheiten, Behinderungen und bei sozialen und psycho-sozialen Problemen bieten.
Als wichtige Säule des Gesundheitswesens setzen sich Selbsthilfegruppen darüber hinaus für eine bessere gesundheitliche Versorgung ein. Dabei ist ihre Einschätzung als Expert*innen in eigener Sache ein wichtiger Beitrag für die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens.
Vielleicht kann aus diesem Projekt heraus auch ein Austausch für die Oldenburger Selbsthilfegruppen über die Landesgrenze hinweg ermöglicht werden.

Aktueller Stand: Die 2. Befragung ist abgeschlossen und befindet sich z.Zt. in der Auswertungsphase.