Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e.V.

weitere aktuelle Infos

 

 

Oldenburger Inklusionswoche 2023

INKLUSIONSWOCHE Oldenburg 2023 - Motto: „Gute Arbeit!“  Aufkleber

Zum Mitmachen an der Inklusionswoche 2023 vom 5. bis 13. Mai ruft das Aktionsbündnis 5. Mai Oldenburg wieder auf. Unter dem Motto „Gute Arbeit!“ plant das Bündnis ein informatives und vielseitiges Programm rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Inklusion soll sichtbar gemacht und Begegnungen sowie Diskurs ermöglicht werden. Dabei gilt es auf Barrieren aufmerksam zu machen und Anregungen für ein besseres Miteinander in unserer Stadt zu geben. Alle sind eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen und Ideen an dem Programm zu beteiligen. Egal ob Institution, Selbsthilfergruppe oder Einzelperson: Jede*r, die/der ein Zeichen für Inklusion setzen möchte, ist willkommen. Beiträge für das Programm können bis zum 28. Februar per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. angemeldet werden. Das „Aktionsbündnis 5. Mai“ ist ein Zusammenschluss von Selbsthilfegruppen, Vereinen, Institutionen und Einzelpersonen. Seit zwölf Jahren richtet es zusammen mit Kooperationspartnern die Oldenburger Inklusionswoche aus.

Mehr Informationen unter: www.ol-inklusiv.de

Patientenvertreter*innen für ein Vorhaben im Bereich der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung gesucht

QS-Verfahren Ambulante Psychotherapie: IQTIG sucht Expertise zur Beratung bei der Weiterentwicklung der Patientenbefragung
16.12.2022

In die Weiterentwicklung der Befragung hinsichtlich der Übertragbarkeit auf die Gruppentherapie und Systemische Therapie soll in zwei Expertenworkshops externe Expertise einbezogen werden. Für ein entsprechendes Gremium werden Patientinnen bzw. Patienten und Patientenvertreterinnen bzw. -vertreter, ärztliche und Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler übergeordneter Fachdisziplinen gesucht. Ein erster Expertenworkshop findet voraussichtlich am 30. und 31. März 2023 sowie ein zweiter Expertenworkshop am 28. April 2023 in Berlin im IQTIG statt.

Ziel des zukünftigen QS-Verfahrens Ambulante Psychotherapie ist die Verbesserung der Versorgungsqualität von Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen sowie die Untersuchung und Messung qualitätsrelevanter Prozesse im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung. Im Zuge der Entwicklung sollte auch geprüft werden, inwieweit Aspekte der Ergebnisqualität erfasst werden können. Eingeschlossen in das QS-Verfahren sind Erwachsene (ab 18 Jahren), die eine psychotherapeutische Kurzzeit- oder Langzeittherapie bei ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

Das Verfahren soll - unabhängig von der spezifischen Diagnose und unabhängig vom angewandten psychotherapeutischen Verfahren - für alle gesetzlich krankenversicherten behandelten Patientinnen und Patienten, die eine Psychotherapie in Anspruch genommen haben, anwendbar sein.

Die ausführlichen Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.

Aktionstag für ein Gesundes Leistungsklima - Dokumentation

„Der Bundesverband Burnout und Depression e.V. hat den „Aktionstag für ein Gesundes Leistungsklima“ in diesem Jahr erstmals ausgerufen, um auf die Situation von psychisch kranken Menschen in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen und um auf diese Weise zu einer Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen wie Burnout und Depression beizutragen.

Die Veranstaltung fand 2022 Online statt.

Die Dokumentation des Aktionstages finden sie hier: link

Studie ErgoLoCo zu Long-Covid bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Was ist ErgoLoCo? Die ErgoLoCo Studie ist eine Pilotstudie der Med. Hochschule Hannover und Uniklinik Göttingen, in der getestet wird, ob ein Online- Ergotherapieprogramm über 12 Wochen gegen Konzentrations- und Alltagsprobleme bei Long-Covid hilft.

Wie können Sie mitmachen? Sind Sie 16 bis einschließlich 21 Jahre alt und haben nach einer Coronainfektion mehr als sechs Wochen Probleme? Dann gehen auf www.defeat-corona.de und loggen sich auf der Website an, um mehr zu erfahren. Mitmachen geht dann einfach von zu Hause aus!

Wie ist der Studienablauf? Nach dem Log-In auf der Website finden Sie schnell heraus, ob Sie für die Studie infrage kommen und erhalten, wenn Sie teilnehmen wollen, einen Termin für ein persönliches Aufklärungsgespräch und eine Eingangstestung. Alle Termine gehen einfach von zu Hause aus über den PC und später ein Tablet. 2/3 der TeilnehmerInnen bekommt 12 Wochen lang Online-Ergotherapie, 1/3 der TeilnehmerInnen landet zunächst in der Wartegruppe. Nach 12 und 24 Wochen testen wir Sie nochmal, danach haben auch KontrollprobandInnen Zugang zum Programm.

Was ist sonst noch wichtig? Online-Ergotherapie ist keine etablierte Therapie bei Long-Covid. Bisher gibt es einfach noch keine effektive Therapie. Bei TeilnehmerInnen unter 18 Jahren muss einE SorgeberechtigeR zustimmen.

Hier der Link: Defat Corona

 

 

Info-Portal zu Depression und psychischer Gesundheit -

Das wissenschaftlich fundierte Informations-Portal „ich bin alles“ zu Depression und psychischer Gesundheit richtet sich an Kinder und Jugendliche und deren Eltern. Entwickelt wurde es von der Kinder- und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikums München in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung. Neben der Aufklärung und Wissensvermittlung soll mit dem Informationsportal "ich bin alles" ein Beitrag zur Entstigmatisierung und Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen geleistet werden. 

 link

Oldenburger Selbsthilfetag 2022

Selbsthilfetag StehleDer Selbsthilfetag fand im Rahmen der Inklusionswoche Oldenburg nach zwei Jahren endlich wieder in gewohnter Form statt. Selbsthilfetag FreundeskreisSelbsthilfetag Fibros

 "Selbsthilfe schlägt Wellen“ war das Motto in diesem Jahr. 

15 Selbsthilfegruppen haben sich am 7. Mai 2022 im famila Einkaufsland Wechloy vorgestellt.   

Nach der Eröffnung um 10.30 Uhr mit Grußworten von der Sozialdezernentin Dagmar Sachse und Pia Ovelgönne, Center Management, famila Einkaufland informierten die Selbsthilfegruppen und die Selbsthilfekontaktstelle BeKoS die Besucher*innen über ihre Arbeit.

In den Selbsthilfegruppen sind die vielfältigen Erfahrungen und Informationen der Gruppenmitglieder eine ganz besondere Kompetenz.

Manchmal kann ein kleiner Steinwurf große Wellen schlagen.

link Download: Flyer-Selbsthilfetag-2022.pdf

link Download: NWZ-Artikel vom 9.5.2022




Das Projekt „Common Care“

(Common Care = frei übersetzt: gemeinsame medizinische Versorgung)

Worum geht es?

Es geht um die gesundheitliche Versorgung in der Ems Dollart Region über die EU-Grenzen hinweg: Das bedeutet Menschen aus Deutschland können sich in den Niederlanden und Menschen aus den Niederlanden können sich in Deutschland medizinisch behandeln lassen.
Dieses Recht haben EU-Bürger*innen durch die „Richtlinie über die Ausübung der Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung“ (9. März 2011).
Um dieses Recht in der Umsetzung zu unterstützen arbeitet das Projekt Common care an der Entwicklung einer nachhaltigen Infrastruktur für grenzüberschreitende Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen.
In einer 2. Befragung wurden die Wartezeiten für medizinische Untersuchungen und Behandlungen und deren persönliche Folgen abgefragt. Es ging hierbei nur um geplante Behandlungen, also solche, für die ein Termin vereinbart werden muss.
Außerdem wurde gefragt, welche Voraussetzungen gegeben sein sollen, damit Behandlungen auch in den Niederlanden genutzt werden können, um dadurch Warte- und/oder Anfahrtzeiten zu verringern. Die Ergebnisse der Befragung werden in einem Bericht verarbeitet und als Informationsquelle für die Gestaltung grenzüberschreitender Gesundheitsversorgung genutzt.

Was hat das mit Selbsthilfe zu tun?

Selbsthilfegruppen informieren, beraten und präsentieren sich mit ihren Leistungen einer breiten Öffentlichkeit. Aber am wichtigsten bleibt, dass sie Betroffenen und Angehörigen Hilfen bei der Bewältigung von Krankheiten, Behinderungen und bei sozialen und psycho-sozialen Problemen bieten.
Als wichtige Säule des Gesundheitswesens setzen sich Selbsthilfegruppen darüber hinaus für eine bessere gesundheitliche Versorgung ein. Dabei ist ihre Einschätzung als Expert*innen in eigener Sache ein wichtiger Beitrag für die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens.
Vielleicht kann aus diesem Projekt heraus auch ein Austausch für die Oldenburger Selbsthilfegruppen über die Landesgrenze hinweg ermöglicht werden.

Aktueller Stand: Die 2. Befragung ist abgeschlossen und befindet sich z.Zt. in der Auswertungsphase.